Wie paradiesisch ist der Paradeiser?

31.1.2022
Wie paradiesisch ist der Paradeiser?

Das hängt stark davon ab, wo, wann & wie er produziert wird. Regional ist immer die beste Wahl? So einfach ist das leider nicht.

Wie paradiesisch ist der Paradeiser?

Regionale Paradeiser in Saison (Juli bis September) verursachen am wenigsten Treibhausgase und sind somit aus ökologischer Sicht aber auch geschmacklich die beste Wahl. In den kühleren Monaten ist es hierzulande jedoch zu kalt & dunkel, weshalb der heimische Paradeiser von Oktober bis Juni aus dem beheizten Gewächshaus kommt. Der enorme Energieverbrauch lässt die Umweltauswirkungen der roten Frucht deutlich in die Höhe schießen.

Im Winter und Frühjahr also besser zu Importware greifen? Deren Klimabilanz kann tatsächlich besser sein, denn in Südeuropa kommen die Paradeiser auch ohne beheizte Gewächshäuser aus. Allerdings bringt der Anbau vor Ort andere Probleme mit sich, denn sie verbrauchen dort große Mengen vom ohnehin schon knappen Grundwasser und müssen schließlich auch noch zu uns transportiert werden.

Eine klare Kaufempfehlung ist somit schwierig, aber hier eine Orientierungshilfe: In den Wintermonaten gibt es eine leichte Tendenz, zum südeuropäischen Paradeiser zu greifen. In der Übergangszeit zu wärmeren Monaten ist der Griff zum österreichischen Paradeiser die bessere Wahl. Die beste Wahl ist natürlich im Sommer heimische Tomaten zu essen! Ganz einfach: Je wärmer es hierzulande ist, desto weniger muss geheizt werden und je heißer es in Südeuropa ist, desto stärker ist der Wasserstress dortzulande.

Fülle am besten im Sommer deinen Paradeiserhaushalt mit heimischen Paradeisern auf und greif in den Wintermonaten zu anderen Obst- und Gemüsesorten. Schau doch gleich mal in unseren Saisonkalender!

Wie paradiesisch ist der Paradeiser?

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