Augen auf beim Schokoladenkauf

1.12.2021
Augen auf beim Schokoladenkauf

Liebe Schokolade, noch können wir gar nicht genug von dir bekommen, denn die Weihnachtszeit geht grad erst los. Wenn wir mit ein paar Kilo mehr ins neue Jahr purzeln, sieht das schon wieder anders aus. Der richtige Zeitpunkt also, um über Schoki zu sprechen.

Augen auf beim Schokoladenkauf

So süß sie auch schmecken mag, die Fakten der Schokoladenherstellung sind es weniger. Schokolade hinterlässt mit durchschnittlich 3,2 kg CO2/kg und einem Wasserverbrauch von 27.000 Litern pro kg Kakaobohnen nicht gerade einen kleinen ökologischen Fußabdruck. Hinzu kommt, dass der Kakaoanbau soziale Probleme mit sich bringt. Das sind unter anderem harte körperliche Arbeit, Kontakt zu giftigen Pestiziden, nicht-existenzsichernde Entlohnung und die Beschäftigung von ca 1,5 Millionen Kindern allein auf westafrikanischen Kakaoplantagen.

Ganz auf Schokolade verzichten? Für viele (auch für uns inoqies) keine Lösung. Aber keine Sorge. Wir zeigen dir, wie du im Supermarktregal die beste Schoki findest - für dich, die Umwelt, die Kakaobäuerinnen und -bauern, und für all die, die du in nächster Zeit beschenken willst.

Achte am Besten auf das EU-Bio und das FairTrade Zertifikat. Zusammen stellen sie Mindestanforderungen an Umwelt- und Sozialstandards, wie das Verbot synthetischer Pestizide, einen Mindestpreis für die Bäuerinnen und Bauern und das Verbot von Kinderarbeit, sicher. Leider können trotz Fairtrade Mindestpreisen existenzsichernde Löhne oft nicht garantiert werden, dennoch ist Fairtrade weitaus besser als keine Zertifizierung!

Für alle, die mehr wollen: GEPA und ZOTTER haben noch bessere Sozialstandards und Tony’s Chocolonely sind die ersten, die den Kakaobäuerinnen und -bauern einen Referenzpreis für existenzsichernde Einkünfte zahlen.

Also, gönn dir bei Schokolade lieber mal was Hochwertiges und mache Bio + Fairtrade zu deinen neuen Mindestanforderungen bei der Schokoladenauswahl. Auch wenn das bedeutet, dass du tiefer in die Tasche greifen musst. Qualität vor Quantität :)

Übrigens: Siegel, wie UTZ oder Rainforest Alliance stehen nicht für fairen Handel und haben niedrigere Sozialstandards. Achja, und um Schokoladen, die weniger als 1€ kosten machst du lieber einen groooßen Bogen.

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